Zwergkaninchen

 

 

 

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Kaninchen gehören zur Familie der mittelgroßen Säugetierarten mit langen Ohren und kurzen Schwänzen. Sie sind auf der ganzen Welt verbreitet und vermehren sich sehr stark: Sie haben jedes Jahr vier bis acht Würfe mit je drei bis acht Jungen; die Trächtigkeit dauert etwa einen Monat. Kaninchen werden nackt und blind geboren, sie sind hilflose Nesthocker. Zudem sind Kaninchen im Gegensatz zu Hasen gesellige Tiere, die in unterirdischen Gangsystemen leben. Die Tiere sind im Alter von etwa sechs Monaten geschlechtsreif, und ihre maximale Lebenserwartung liegt bei circa zehn Jahren. Tiere dieser Familie werden etwa ein bis sieben Kilogramm schwer, sie erreichen eine Länge von 30 bis 60 Zentimetern. Sie ernähren sich hauptsächlich von Krautpflanzen und Baumrinde und siedeln bevorzugt in Gebieten mit lockerem und trockenem Boden, wo ihnen Unterholz Schutz bietet.

Vom Wildkaninchen stammen zahlreiche Arten von Hauskaninchen ab. Kaninchen weisen äußerst verschiedenartige Merkmale auf, sie variieren hinsichtlich Färbung, Fellstruktur, Größe und Ohrlänge ganz erheblich.

Zwergkaninchen erkennt man an der runden Form von Kopf und Körper, großen Augen und eng aneinander stehenden Ohren. Man unterscheidet die hängeohrigen Widderzwerge (neuerdings auch als Minilop), der weißen Hermeline, den Farbenzwergen, langhaarigen Fuchskaninchen sowie Mischlingen in allen Farbvariationen und Fellformen. Die Kaninchenrassen unterscheidet man nach der Haarform:

Glatthaar: kurzes, dicht anliegendes Fell

Löwenkopf: kurzes, dichtes Fell; nur um Stirn und Bart längere Mähne (wie ein Löwe)

Teddy: insgesamt längeres Fell

Angora: langes Fell; sehr pflegeintensiv

Rex: sehr kurzes, gelocktes Fell

Haltung: Zur Ausstattung gehört ein Nagerheim oder Stall (Mindestlänge 1,0 m), Schlafhaus, Napf, Trinkflasche und Einstreu (evtl. Stroh). Als Grundnahrungsmittel muß Heu ständig vorrätig sein, da das Kaninchen keine Darmmuskulatur besitzt und durch ständiges "mummeln" den Darm in Bewegung hält. Kaninchen sind von Natur aus nährstoffarmes Futter gewohnt. Deshalb füttert man am besten speziell für Zwergkaninchen hergestellte und auf sie abgestimmte Pellets. Ab dem 3. Monat wird der Speiseplan durch frisches Obst und Gemüse erweitert. Jede Nahrungsumstellung muß langsam erfolgen. Zum Abnutzen der Zähne gibt man den Tieren etwas Holz (z.B. Äste). An einem Ziegelstein können sie sich die Krallen kurz halten. Täglicher Auslauf ist selbstverständlich.

Meine Zwergkaninchen werden jährlich gegen Myxomathose und Chinaseuche geimpft.